Buch: Emergenz – Zur Analyse und Erklärung komplexer Strukturen

Der Begriff der Emergenz erlebte vor einiger Zeit in der Tübinger (Wissenschafts-) Philosophie einen Hype erster Güte. Schon bevor Nobelpreisträger Robert B. Laughlin im Rahmen der Unseld Lectures 2008 am Forum Scientiarum seinen auf ewig unvergessenen Vortrag ‚The Age of Emergence‘ hielt, war das Thema in aller Munde. Im Sommersemester 2008 wurden dann, neben besagtem Vortrag, sowohl eine Vorlesung als auch ein Seminar zum Thema angebo

Dühne mit Rippeln (Quelle: Wikipedia)

Eigentlich hatte ich vor, in diesem Artikel auf einen mathematischen Fehler im kürzlich bei Suhrkamp erschienen Bändchen ‚Emergenz – Zur Analyse und Erklärung komplexer Strukturen‘ hinzuweisen. Während des Schreibens gewann ich dann den Eindruck, dass es doch einen recht korinthenkackerischen Eindruck bei Dir, lieber Leser, hinterlassen könnte, solch ein Aufhebens um eine andauernd vorkommende Nichtigkeit zu machen. Deshalb werde ich mir die öffentliche Besserwisserei zur Abwechslung mal verkneifen. Wer jetzt neugierig geworden ist darf sich selbst auf die Suche nach jenem Fehler machen, auf die zweite – dann hoffentlich korrigierte – Auflage des Büchleins warten oder wahlweise bei mir oder Suhrkamp nachfragen. In jedem Fall sei STW 1917 (bei amazon) all denjenigen zur Lektüre empfohlen, die gerne einen recht breit gefächerten, nicht immer ganz voraussetzungslosen Überblick zum Thema Emergenz gewinnen möchten.

*SCNR*

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