Spitz paß auf! (jetzt aber wirklich)

Vielleicht hat sich der ein oder andere ja schon gefragt, was das mit der Rinderbrühe eigentlich sollte. Hab ich wirklich sechs Stunden Knochen, Fleisch und Gemüse ausgekocht, nur, um eine Suppe zu haben? Klar, auch das wäre mir wohl zuzutrauen. In diesem Fall jedoch hatte ich etwas Spezielles damit vor: Ich wollte Tafelspitz machen.

Damit der richtig schmackhaft wird sollte man ihn nicht in Wasser, sondern in Brühe kochen. Und die sollte dafür unbedingt gesalzen sein, damit der Geschmack im Fleisch bleibt und nicht – wie beim Brühe Kochen – ins Wasser übergeht. Das Bild oben zeigt das gute Stück im Ganzen. Hier noch eines von der feinen Marmorierung:

Für meinen Geschmack hätte es gerne noch ein bisschen fetter sein dürfen, aber vielleicht hätte es mein Schwesterherz dann nichtmehr gemocht. Jedenfalls: Ab damit in die – nun ordentlich gesalzene – Brühe und, genau wie zuvor, zwei Stunden sanft köcheln.

Der Tafelspitz ist fertig, wenn man mit einer Fleischgabel fast ohne Widerstand hinenstechen kann und er ebenso leicht wieder davon abgleitet.

Dazu gibt’s ordinäre Salzkartoffeln und eine einigermaßen leichte Meerrettichsoße. Jedenfalls nichts, das den feinen Geschmack des Fleisches in den Hintergrund drängen könnte.

Da ist nicht viel mehr drin als etwas Mehlschwitze, für die ich ein Stückchen Fett von der Suppe, einen Stich Butter und einen gehäuften Esslöffel Mehl hergenommen habe, etwa ein halber Liter von der Brühe, frisch geriebener Meerrettich und ein bisschen geriebener Apfel, in meinem Fall natürlich Brettacher. Leider habe ich vergessen vom fertigen Gericht Photos zu machen. Aber um’s Aussehn geht es bei diesem Gericht ja nun wirklich nicht.

Dieser Beitrag wurde unter Essen, Photographie veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Spitz paß auf! (jetzt aber wirklich)

  1. Simon schreibt:

    Alex, bei deinen letzten Beiträgen bekomme ich immer Hunger, wenn ich sie lese!😀

  2. Pingback: Spitz paß auf! | Schlachthaus

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