reductio ad iurem

Im Sommer, wenn’s so richtig schön heiß ist, hat man – nun, zumindest ich – ja eher weniger Lust auf Sauerbraten mit Kartoffelknödel. Und ewig in der dunstigen Küche zu stehn ist dann auch nicht so der Bringer.

Deshalb hab‘ ich heute zwei leckere Süppchen für euch, die so einfach sind, dass sie sich quasi von selbst kochen und so leicht, dass sie gewiss nicht schwer im Magen liegen.

Nun, das allein ist ja noch nichts Besonderes. Der eigentliche Clou liegt darin, dass diese Suppen aus nicht viel mehr denn aus ihrer Hauptzutat bestehen. Es versteht sich dabei von selbst, dass, je weniger Zutaten Verwendung finden, umso mehr auf optimale Reife und Qualität geachtet werden sollte. Auch das macht diese Rezepte sommerlich: Man kann sie eigentlich nur im Sommer richtig zubereiten.

 

Tomatensuppe

Pro Pfund Tomaten eine große Zwiebel grob hacken, zusammen mit den geachtelten Tomaten und etwas Wasser in einen Topf geben. Mit Salz und Zucker würzen, eine Stunde köcheln, passieren, fertig.

 

Gurkensuppe

Pro Kilo Gurken (am besten die kleinen, aromatischen) eine kleine Fenchelknolle grob hacken, zusammen mit den ebenfalls grob geschnittenen Gurken und etwas Wasser in einen Topf geben. Mit Salz, Zucker und etwas Zitronensaft würzen, eine Stunde köcheln, passieren, fertig.

 

Für beide Rezepte ist von größter Wichtigkeit, auf jeden Schnickschnack zu verzichten. Dazu zählen insbesondere Knoblauch, Pfeffer und die „typischen“ Kräuter wie Basilikum oder Dill. Ziel ist es, den eigentlich schon perfekten Geschmack der Grundzutaten zu intensivieren ohne ihn zu verändern. Und dazu ist es ratsam, die mittlerweile zum Automatismus gewordene Kräuterei zu unterdrücken, dem Dauerdruffi Schuhbeck zum Trotz.

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